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(Augen) Kontakt mit der Linse

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In der Fortbildung zum Thema Kontaktlinsen, organisiert von der Augenklinik Kantonsspital Winterthur und referiert von Markus Ritzmann, werden die wichtigsten Indikationen und Linsentypen für ophthalmologische Anwendungen vorgestellt. Es werden sowohl die Vorteile weicher, formstabiler und skleraler Kontaktlinsen als auch deren Limitationen praxisnah beschrieben, inklusive Einsatzgebieten bei Fehlsichtigkeiten, Anisometropie, irregulärem Astigmatismus und Myopiemanagement. Medizinische Indikationen wie Keratokonus, Hornhauttransplantationen oder schwere Oberflächenerkrankungen werden mit Fallbeispielen erläutert. Die Anpassung skleraler Linsen hat in den letzten Jahren das therapeutische Spektrum massgeblich erweitert, insbesondere aufgrund des hohen Spontankomforts und der Schutz- und Rehydratationseffekte. Die Kriterien für eine erfolgreiche Linsenversorgung beinhalten die exakte Abstimmung auf die Anatomie und Bedürfnisse des Auges, ausführliche Instruktion zur Pflege und regelmässige Kontrollen. Im Diskurs werden praxisrelevante Fragen zu Tragedauer, Indikationsstellung, Komplikationsmanagement, Handhabung sowie Kosten und Versicherungsfragen adressiert. Die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit und die Berücksichtigung von Compliance und Hygiene werden besonders hervorgehoben. Abschliessend wird auf aktuelle Forschungsfragen und künftige Fortbildungen verwiesen.

Indikationsspektrum und Linsenauswahl

Kontaktlinsen bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten – von refraktiven Fehlern, Astigmatismus und Myopiemanagement bis hin zu komplexen medizinischen Indikationen wie Keratokonus, Hornhauttransplantaten oder schweren Oberflächenstörungen; die individuelle Auswahl des Linsentyps ist entscheidend für den Behandlungserfolg.

Vorteile und Herausforderungen verschiedener Linsentypen

Weiche Tageslinsen überzeugen durch hohen Komfort und Sicherheit, während formstabile und sklerale Linsen v.a. bei irregulären Hornhäuten teils deutliche Visusverbesserungen ermöglichen, jedoch mehr Anpassaufwand und initial Gewöhnung brauchen.

Bedeutung von Anpassung, Pflege und interdisziplinärer Zusammenarbeit

Erfolgreiches Linsentragen hängt weniger vom Linsenmaterial ab als von korrekter individueller Anpassung, professioneller Pflegeinstruktion, regelmässigen Kontrollen und engem Austausch zwischen Ophthalmologen, Optometristen sowie Patienten zur Minimierung von Komplikationen.

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