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Blick ins Gehirn

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Informationen

Veranstaltung

Datum

Freitag, 19. September 2025

Uhrzeit

07:45 – 08:30 Uhr

Dauer

45 Min.

Credits

1 CME-Punkt

Zugang

Anbieter

Augenklinik Kantonsspital Winterthur

Vor Ort

Brauerstrasse 15

8401 Winterthur

Haus A, 4. Stock

Raum Bergbuck/Eichbüel

Online

Als Webinar auf augen-update.ch. Den Zugangslink erhalten Sie vorab per E-Mail oder direkt hier auf dieser Seite.

Referent:in

PD Dr. med. et sc. nat. Mathias Abegg

PD Dr. med. et sc. nat. Mathias Abegg,

Onovis Augenpraxis Bern, machineMD, Onovis Augenpraxis

An der von der Augenklinik Kantonsspital Winterthur organisierten Fortbildung «Blick ins Gehirn» referiert PD Dr. Mathias Abegg über die Bedeutung und Möglichkeiten der neuroophthalmologischen Diagnostik mittels automatisierter Geräte, insbesondere dem VR-basierten Neos-System. Das Gerät ermöglicht eine umfassende quantitative und objektive Erfassung von Augen- und Pupillenbewegungen sowie neuroophthalmologischer Untersuchungsparameter. Im Vortrag werden mehrere Fallbeispiele vorgestellt, u.a. das Altersschielen («Sagging Eye Syndrom»), kongenitaler Nystagmus und die Beurteilung von Papillenschwellungen bei idiopathischer intrakranieller Hypertension. Es wird betont, wie essenziell die Kombination aus klinischer Befundung und automatisierter Untersuchung für die richtige Diagnosestellung ist, vor allem zur Abgrenzung von lebensbedrohlichen Ursachen. Der Neos-Test ist explizit als Unterstützung für niedergelassene Augenärzte gedacht, ersetzt aber keine Orthoptistin und ist bei kleinen Kindern nur eingeschränkt anwendbar. Praktische Hinweise zur Befundinterpretation und kritische Reflexion zu falsch-positiven Befunden und deren Management werden ausführlich diskutiert. Abschliessend wird auf typische Befundkonstellationen bei Membranpeeling und Optikusneuropathie sowie deren klinische Bedeutung eingegangen.

Objektive und automatisierte neuroophthalmologische Diagnostik mit Neos

Das Gerät «Neos» ermöglicht eine automatisierte, objektive und quantitative Untersuchung der Augen- und Pupillenbewegungen inklusive Schielwinkel- und Pupillentests, wodurch auch niedergelassene Augenärzte Zugang zu spezialisierten neuroophthalmologischen Untersuchungen erhalten.

Wichtige Rolle des relativen afferenten Pupillendefizits (RAPD)

Die Messung des RAPD stellt einen hochsensitiven und objektiven Parameter zur Beurteilung von Optikusneuropathien dar und sollte immer in die Abklärung bei Sehverschlechterung, Papillenschwellung oder Verdacht auf Neuritis nervi optici einbezogen werden.

Bedeutung von Membranpeeling für den Sehnerven

Nach einem Membranpeeling kann es häufig zu einer Optikusneuropathie kommen, was sich auch in Veränderungen der inneren Netzhautschichten (z.B. mikrozystisches Makulaödem) niederschlägt; dies erklärt, weshalb manche Patienten nach Peeling bleibende RAPD-Befunde oder Ganglienzellverluste zeigen.

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